Ritttersaal H-234

Ritterhaus Bubikon ZH

Die Johanniterkommende wurde zwischen 1191 und 1198 erbaut und gilt als besterhaltene Johanniterkommende in Europa. Das älteste Gebäude der Anlage ist das Bruderhaus, welches um 1190 errichtet wurde. Daneben befindet sich u.a. eine Kapelle, das Komturhaus, welches durch einen Zwischenbau mit der Kapelle verbunden ist, und der Ritterhausflügel, in dem der Rittersaal liegt. *Zur Baugeschichte des Rittersaals sind in den Quellen unterschiedliche Daten vorhanden. Die heute noch sichtbaren Grisaille-Malereien entstanden vermutlich im Jahr 1548. Unter dem Putz mit den Malereien, ist jedoch noch ein älterer, geglätteter Putz zu sehen, der nicht getüncht wurde. Die Einteilung der Fenster lässt vermuten, dass der Raum in einer früheren Phase, unterteilt war.

Bei der Restaurierung im Jahr 2022, ging es primär um eine Konservierung der vorhanden Substanz. Frühere Eingriffe wurden weitestgehend belassen, ausser sie waren schadhaft oder störend für den Gesamteindruck. *Die Hauptaufgaben bestanden darin, die Oberflächen zu reinigen, Putzausbrüche und Risse zu kitten und anschliessend farblich anzupassen. *Zudem wurden Kartierungen zum Be- und Zustand angefertigt, die Aufschluss über Restaurierungsphasen geben und als Dokument zum Monitoring der Schadensentwicklung dienen.

Nebst dem Rittersaal H 234, waren im Los 4 auch das Stumpfzimmer H 232, Mobiliarzimmer H 233, Vorhalle Schaffnerei, H 124 und der Schwalbachsaal H 128 enthalten. Die Aufgabenstellung war bei allen zu bearbeitenden Räumen identisch.

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